Psychodelic Blacklight Room
Ohne Licht keine Farbe. Wenn man allerdings das Spektrum der Lichtfrequenz auf den Bereich von 380-315 nm eingrenzt, kann man mit fluoreszierenden Farben wunderbare Dinge erschaffen.
Bilder ähnlicher Art gab es in den Siebzigern. Oft waren Plakate der zu dieser Zeit populären Musikbands und Hippiefestivals in grellen UV- Farben gestaltet. Der Anfang meiner Arbeit, mit Schwarzlicht und fluoreszierenden Farben zu arbeiten, war erstmal experimentell. Neonröhre, LED, Dampfdrucklampe, alles wurde ausprobiert. Welche Farben und Pigmente von welchem Hersteller eignen sich am besten? Das Problem bei allen getesteten Farben war dasselbe. Sie decken nicht so gut wie„normale“ Acrylfarben. Unter Schwarzlicht sehen sie oft scheckig aus. Ziel sollte es sein, ein Bild genauso gut mit, aber auch ohne UV- Strahlung aussehen zu lassen. Die Lösung war simpel, erforderte aber viel Arbeit und Geduld.
Auf die Bilder wurden teilweise bis zu vier Schichten Farbe aufgetrage. Das bedeutet, man malt dasselbe Bild nicht nur einmal, sondern viermal. Erst danach war ich mit dem Ergebnis zufrieden. Die Ideen zu den einzelnen Motiven folgten nach und nach. Bei Motiven wie „…der sich durchs Weltall furzenden Spacehexe“ oder dem „…..Assi Bot, der den Peacefrog beschießt“ hat man herzlichst gelacht. Die Bilder „Kiez Space“ und „Psycho Safari“ haben wieder Einflüsse meiner Heimatstadt. Wer Hamburg kennt, wird sie schnell erblicken.

